
Frank Bösch und Manuel Borutta (Hg.)
Die Massen bewegen:
Medien und Emotionen in der Moderne
Campus Verlag
Frankfurt am Main, Oktober 2006
411 Seiten, kart.
EUR 39,90
ISBN 3-593-38200-8
Medien repräsentierten und erzeugten Emotionen, beeinflussten
deren Ausdruck und Intensität und prägten Diskurse
über Gefühle. An Beispielen aus Presse, Radio,
Fotografie, Film und Fernsehen wird in diesem Band die Geschichte der
Beziehung von Medien und Emotionen in der Moderne untersucht. Neben
theoretischen Beiträgen unterschiedlicher wissenschaftlicher
Disziplinen liefert er konkrete Analysen spezifischer historischer
Kontexte. Sie reichen von den Kulturkämpfen des 19.
Jahrhunderts über den Film im Nationalsozialismus bis hin zum
Völkermord in Ruanda 1994, bei dessen Genese Medien ebenfalls
eine entscheidende Rolle spielten.